Alissa Ritter ist eine junge Essener Künstlerin, die sich gegenwärtig mit Momenten der Erinnerung beschäftigt. Momente, die sowohl assoziativ, als auch körperlich erfahrbar sind.
Der bruchstükhafte Charakter einzelner Erinnerungsstränge nimmt dabei Einfluss auf den künstlerischen Prozess. Erinnerungselemente wie Erzählungen, Farbeindrücke und Gerüche lösen Assoziationen aus, die sich zu Orientierungspunkten beim malerischen Arbeiten entwickeln. Der organische Charakter ihrer Werke spiegelt den Vorgang des Erinnerns – eine sich ständig wandelnde Verflechtung emotionsbehafteter Erfahrungen – wider.

(Das Medium der Malerei versucht diese bewussten und unbewussten Erinnerungsauszüge im Bild in Erscheinung treten zu lassen und entschlüsselt dabei Elemente, Ereignisse oder Dinge, die Teil dieses Sichtbarmachens werden können.
Neben Malereien umfasst ihr Werk textile Skulpturen und Videoarbeiten. Die textilen Skulpturen beschäftigen sich vermehrt mit den körperlichen Aspekten von Erinnerungen und der Bedeutung von Berührungen.)